Brettgeflüster

14. September 2008

flora skatepark

Gespeichert unter: Skaten — admin @ 20:45
Initiative ist die Devise: anstelle zu jammern, daß die Stadt nicht genug für Rollbrettfahrer tut, haben sich einige Skater gedacht, dass sie mal selbst was tun könnten. Man ist ja nicht nur Opfer, man kann auch mal Täter sein. Das Ergebnis ist eine kleine feine leicht verwinkelte Betonlandschaft hinter der Roten Flora in Hamburg, selbst geplant, selbst finanziert, selbst gebaut. Details und mehr Pics auf http://floraskatepark.org/ . Spenden werden auch noch angenommen!

  

31. August 2008

i love hh

Gespeichert unter: Skaten — admin @ 19:42
Die Stadt Hamburg bietet gewollt ungewollt Rollbrettfahrer die Möglichkeit zum skaten, indem glatte wohlgeformte Bauten aus dem Boden ragen. Mit den Magellan-Terrassen setzte Hamburg den letzten Höhepunkt: aus der Entfernung sieht Skateboarder eine üppige Landschaft, an der er sich austoben könnte. Der Spot etablierte sich schnelle, die Stadt reagierte und an den besten Ecken des Spots stehen nun Skate-Stopper. Es ragen nun dezente Metall-Bolzen aus den Glatten Flächen, die einen einfachen Boardslide definitiv unmöglich machen, soweit. Es kann an der Stelle immer noch geskatet werden, doch leider noch nicht im gewünschten Umfang. Hamburg bietet über die Magellan-Terrassen hinaus weitere Spots, viele sind bekannt, andere möchten noch entdeck werden, die Stadt entwickelt sich täglich weiter, somit geht die Suche weiter. Hier folgen ein Paar Links mit Spots in Hamburg und über Hamburg hinaus.
Hier werden die Hallenspots gefeatured: http://www.skatespots.de/hallen/hamburg1.html
Hier sozusagen auch: http://www.skatehallen.de/skatehalle_i-punkt_skateland_hamburg.htm
Zu Abwechslung ein Paar Parks: http://www.skatepark-guide.de/component/option,com_sobi/catid,20/Itemid,53/
Hier gibt es http://www.streetskatinghh.de/
 
Viel Spass beim Skaten und immer daran denken neu entdeckte Spots nicht wie ein Piratenschatz zu hüten, sondern in eine der oben angeführte eintragen, denn je mehr Spots bekannt sind, um so weniger sind sie crowed, oder? Sollte noch ein Link fehlen, dann einfach ein Mail an brettgefluester@lycos.de schicken. Danke im Voraus!
Mini am Lattenkamp, wie man sieht

i love hh

Gespeichert unter: Skaten — admin @ 14:28
Hamburg geht skaten! Anbei eine bescheidene Linkliste mit allem was mit Skaten zu tun hat (nicht Inline-Skaten!!!).
An erster Stelle, das Organisatorische: http://www.skateboardev.de/cmbasic/?home versteht sich als der Hamburger Skateboardverein mit dem Ziel, die Interessen der Skateboarder vor der Politik zu vertreten und die Politik in Sachen Skateboarden zu beraten. Zu sehr darf man auf der Seite nicht surfen, man könnte leicht den Eindruck gewinnen, daß es sich hier um eine Profilierungs-Plattform handeln könnte. Die bisher geleistete Arbeit lässt sich nicht wirklich erblicken, bzw. ist der Umfang noch gering. Trotz des Auftretens mit Krawatte, wirkt die Korrespondenz mit der Stadt Hamburg, in der man Einblicke hat, in der Argumentation wie die eines Klassensprechers. Vielleicht reift die Organisation mit der Zunahme an ernsthaft engagierte Mitglieder, die sich nicht nur über das Skaten definieren.
Nachtrag am 14. September: die Selbstdarstellungen sind raus, danke, es nimmt zumindest bessere Gestalt an!
In Hamburg gibt es diverse Labels, die sich über die Jahre etabliert haben. Das bunteste Klamottenlabel dürfte wohl „Cleptomanix“ sein, mit abgefahrenen, zum Teil hanseatischen Designs, sticht die Marke raus. Wer lieber auffällt, als fällt ist in zitronengelben Hoodies bestens behütet http://www.cleptomanicx.de/news/cleptomanicx/index.php
Ein gewisser Herr Richard Löffler gründete vor über 10 Jahren die Boardschmiede „Trap“: http://www.trapskateboards.de/ . Trap hat sich über die Jahre etabliert, hat ein sehr professionelles Team am Start. Die Bretter sind gut, das Design ist wie immer, Geschmackssache. Wer die Decks kaufen möchte muss zu Mantis in die Große Theaterstraße. Das ist der zu Herrn Löffler gehörende Shop. Herr Löffler ist des Rollbrettfahrens mächtig, er verkauft auch kein Schiet: http://www.mantisshop.de/
Sollte man mit der Auswahl bei Mantis nicht zufrieden sein, so gibt es die Möglichkeit bei Herrn Lux sein Geld loszuwerden, in einem geräumigen Keller am neuen Pferdemarkt hat Skater eine große Auswahl an Skate-Hard- und Software: http://www.subvert.de/shop/
Es gibt in der Schanze noch den 55Feets Skateshop, jedoch habe ich mich da noch nicht reingetraut, da zu cool und derbe Punkrock und so: http://fifty5feet.com/
Im beschaulichen Eppendorf in der Hegestraße findet man HaiQ. Bernhard hat dort neben Surfboards, und Snowboards eine überschaubare Auswahl an Decks und Zubehör: http://www.haiq.de/
Wer bei Regen nicht aus dem Haus möchte bestellt seine Ware einfach bei www.allyoucanskate.de ! Hier gibt es Decks von über und Rockers. Rockers Hardware und über sind frische vielversprechende Labels aus Hamburg. Beste Hardware aus Hamburg zu fetten Preisen.
Wie in jeder größeren Stadt in der Bundesrepublik hat Hamburg auch ein Titus-Skateshop. Dieser liegt in Ottensen an der Hauptstraße und bietet das, was es bei Titus sonst so gibt.
Skater dürfte demnach ein wenig auf seine Kosten kommen in der kleinen Hansestadt.

Sprühschablone statt Spendenkonto: hanseatisches Understatement!

2. Juli 2008

bowlriders finals 2008/malmö

Gespeichert unter: Skaten — admin @ 14:41
Was sollte man tun, wenn Quiksilver zum Bowlriders Finals in Malmö die besten Skateboarders der Welt einlädt? Ganz einfach: man sollte sich das ganze Spektakel nicht entgehen lassen. Einladen tut Quiksilver nämlich nicht ein Jedermann, sondern nur die Crème de la Crème, vertreten waren die so genannten Legends rund um Christian Hosoi und Nicki Guerrero, die Open-Class musste sich über diverse Events, wie auch die Juniors qualifizieren. Die Location war auch nicht zufällig ausgewählt worden, Malmö hat einen sehr feinen Concrete-Park im Angebot, so groß wie ein Fußball-Platz, sehr verwinkelt, was den etwas besseren Skateboarders unendlich viele Möglichkeiten zum tricksen bietet. Nach den Trials am Freitag wurde es interessant und der eigentliche Contest ging am Samstag den 14 Juni an den Start. Anfangen durften die Juniors und was U-15er auf dem Rollbrett gezaubert bekommen, lässt einen schlicht erblassen, es fehlt zwar noch die Power eines Erwachsenes, doch das Gefühl fürs Board ist schon sehr sehr fein. Im Anschluss hatte die Open-Class die Möglichkeit sich ein wenig zu profilieren, es geschah in nicht allzu bescheidener Weise: die fettesten und höchsten Airs wurden gepoppt und das Brett wurde gegen alles Erdenkliche geslidet (wenn man es so schreiben kann!). Dann kam der Generationswechsel: Chris Hosoi zeigte, dass die vier Jahre Knast nichts an seinem Style änderten, Lokalmatador Nicki Guerrero bewies dass der 4. Platz im letztem Jahr durchaus legitim war und Chris Miller machte es dem Zuschauer unmöglich zu glauben, dass auch er über die 40 sei. Nach dem ersten Contest-Tag fand die Party statt, wie es sich gehört: die Fahrer, die rausgeflogen sind konnten so Ihr Schmerz betäuben.Tag 2 startete, vielleicht aufgrund der längere Partynacht, etwas später. Auf der Agenda stand das Finale der Juniors, Halbfinale und Finale in der Open-Class und das Selbe bei den Legends. Die Junioren fingen an und letztendlich war das eher ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen den Franzose Werner Sandoz, den Local Love Rydstern und den erst 12-Jahre alten Alex Sorgente. Werner Sandoz hatte mit Abstand den besseren Style, wurde jedoch nur 3. Alex ist tricksicher und konnte so die Judges überzeugen, Love Rydstern fuhr einfach Solide auf den zweiten Platz.Die Masters waren anschließend mit dem Halbfinale dran, es qualifizierte sich für das Finale: Christian Hosoi, Sasha Steinhorst, Reese Simpson, Chris Miller, Nicky Guerrero und Pat Ngoho.
Das Halbfinale der Open-Class stand nun an: Alain Goigoetxea, Alex Giraud, Corbin Harris, John Magnusson, Andy Scott, Ben Reamers, Ross McGouran, Benji Galloway, Aaron Homohi, Rune Glifberg, Mathias Nylen und Kevin Kowalski traten in zwei Heats gegeneinander an. Nach jeweils 20 Minuten stand fest, wer sich für das Finale qualifizieren sollte: Vorjahressieger und Local Rune Glifberg musste nun sein Titel gegen Ross McGouran, Benji Galloway, Aaron Homohi, Mathias Nylen und Andy Scott verteidigen.
Bis es jedoch soweit war, setzte sich bei den Legends Nicki Guerrero gegen Chri Miller und Christian Hosoi durch.Im Finale war es nun soweit und nur die Judges wissen, wieso Rune Glifberg gegen den 18-Jährigen Aaron Homohi gewonnen hat.
Ergebnisse:
Open-Class
1. Rune Glifberg (DK)
2. Aaron Homoki (USA)
3. Benji Galloway (USA)
4. Andy Scott (UK)
5. Ross McGouran (UK)
6. Mathias Nylen (SWE)
Master
1. Nicky Guerrero (DK)
2. Chris Miller (USA)
3. Pat Ngoho (USA)
Weil Wörter alleine unzureichend sind, noch ein paar Bilder:
          

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