Brettgeflüster

26. August 2008

imagesache

Gespeichert unter: Environment — admin @ 23:14
Auf einmal ist „Umwelt” ein Verkaufsschlager, der doppelmoralische Ansatz macht vor nichts Halt! Selbst die Boardsport-Industrie bemüht sich in der Hinsicht, um ein sauberes Image. Ob das, was da hinter steckt wirklich effizient ist, steht hier zum Glück nicht zur Debatte, hier erfährt man auf die Schnelle über das Engagement einiger Firmen und Verbände.
Eurosima hat im Jahre 2007 16.000 Euro aus diversen Spendengeldern in diverse Projekte investiert (http://www.eurosima.com/media/en/environnement.asp)
Quiksilver hat eigens eine Stiftung kreiert mit dem Ziel die Menschen auf die verschiedene Probleme zu sensibilisieren, darüber hinaus werden konkrete Projekte unterstützt (http://quiksilver-foundation.eu/)
Rip Curl startete eine Sammelaktion alter Neopren-Anzüge, diese wurden je nach Zustand an marrokanische Surfer weitergereicht, bzw. zu FlipFlops oder Sitzkissen weiterverarbeitet (http://www.ripcurl.eu/?planet_resurrection). Die Marke setzt auf eco-friendly Fabrics und produziert demnach eco-friendly products, auf Rip Curl-Events wird der Müll gesammelt und sogar getrennt entsorgt. Rip Curl unterstützt WWF, Surfrider Foundation Europe, Surfers against Sewage, Mountain Riders und Summit Foundation und sponsert diverse Projekte.
Auf der europäischen Site von Billabong entdeckt man ein Hinweis auf ein mögliches Engagement: eine möglicherweise recycled-Boardshorts. Klickt man allerdings auf den Link, so wird man leider spontan auf die Seite mit Boardshorts ohne Produktinfos verwiesen. Was da hinter steckt bleibt ein wenig unbekannt.Bei O’Neill findet man leider gar nichts, kommt vielleicht noch.
Die surfing europe wird neuerdings „Auf 100% recycelbarem Papier gedruckt”
Volcom zeigt zumindest auf der Homepage kein Engagement in der Richtung…
Bei Hurley findet man auch nichts, ist vielleicht pures Understatement…
Vans zeigt auf http://www.vanssurf.com/trashproject/ , wie man den Slip On und Flipflops aus gebrauchten Materialien herstellen kann. Ein Teil des Verkauferlöses geht an die Surfrider Foundation.
Der deutsche Wellenreitverband (www.surf-dwv.de) unterstützt schon etliche Jahre die Surfrider Foundation.
In welchen Umfang die oben genannten Firmen die NGOs tatsächlich unterstützen bleibt unbekannt, es bleibt jedoch zu sagen, das jegliches Engagement Achtung verdient.

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